Dank einer detaillierten Wettervorhersage gelang es vier Mitgliedern der Volkssternwarte die Finsternis trotzdem zu erleben. Nur vierzig Kilometer weiter östlich von Hannover klarte der Himmel auf und in der Nähe der Autobahnabfahrt Rehren konnte die Totalität in voller Länge beobachtet werden.
Von 02.06 Uhr bis 02.31 Uhr wurde der Mond durch den Kernschatten der Erde total verfinstert. Wie erwartet fiel die Verfinsterung aufgrund der Randlage des Mondes im Kernschatten nicht besonders dunkel aus. Der Trabant war in rötliches, durch die Erdatmosphäre gebrochenes Licht getaucht. Dabei war die dem Halbschatten der Erde zugewandte Hälfte des Mondes im unteren Drittel deutlich aufgehellt. Wie immer bot das Himmelsschauspiel einen ästhetischen Anblick.
Wer diesmal Pech mit dem Wetter hatte mag sich trösten: Bereits am vierten Mai des nächsten Jahres findet die nächste Mondfinsternis statt. Außerdem beginnt die Finsternis dann in den frühen Abendstunden und bestraft die Beobachter nicht mit astronomischen Schlafentzug...
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